die unglaublichen Berichte aus Frankfurt, Gießen und Stuttgart kommen noch.
12.05.2008
In Hamburg
nach den erholsamen zwei Tagen im Ehlerschen Heim zwischen Enten, Kuckucks und Max dem verrückten Hof-Hund geht es nach Hamburg. Wir spielen in der Kleinraumdisko, aber eigentlich spielen wir bei Jörn, der uns bei jedem unserer Hamburger Konzerte gesehen hat und jetzt endlich seine eigene Lokation hat, um die Musik zur Aufführung zu bringen die ihm gefällt.
Vor dem Konzert spielen wir zwei Songs für Byte FM und danach gibt es ein sympathisches Interview für "Jeannie X".
Unser Pfingstkonzert war sympathisch mit Kaffee und Kuchen zu Erik & Me angekündigt und alles wurde eingelöst. Am Anfang des Konzerts dachten wir zwar noch, daß Merle mit ihren Becken den kleinen Raum auseinandernehmen würde, aber im Laufe des Abends wurde der Sound (Dank Sascha) richtig gut und ich glaube, wir spielten ein amtliches, direktes Set (mit viel Schweiß und Atemnot)
11.05.2008
Erholen in Windbergen
die Bilder vom Schützenfest in Windbergen (Dithmarschen) und unserem Abhängen folgen.
Hier erstmal "die letzte Zählung" von der wunderbaren Band "Europa" in einer norddeutschen Interpretation.
09.05.2008
In Bamberg ...
... beginnt gerade die Garten-Saison und man geht hier auf den Keller um das seltsame Rauch-Bier (mild, sehr mild Uwe) zu trinken.
Das Herausragendste an Bamberg (wir waren alle noch nie hier) ist definitiv der fantastische Fleischer direkt gegenüber vom Live-Club. (die Krakauer bargen auf jeden Fall eine erhöhte Suchtgefahr in sich).
Nach den x Krakauern und der Gewißheit, daß Union gegen Dresden gewonnen hat kann das Konzert im recht geräumigen Club losgehen.
Den ausführlichen Bericht könnt ihr aus Monis Bericht entnehmen. MONIS BERICHT
07.05.2008
von Augsburg nach Bamberg
Nach dem leisen Gig in München ist Sascha im totalen Glück da wir mal wieder richtig anbieten dürfen. Gute Anlage im Abraxas und ein richtig schiebender Bühnensound. Und tatsächlich noch besseres Essen als in München.
Nach dem Konzert darf ich die ersten Töne der neuen Notwist hören, die ja am gleichen Tag wie unser Album erschien. Gute Nachbarn.
Wurstsalat für drei Personen:
ein Pfund Wurst
ein Pfund Zwiebel
mit der Faust pürieren
Off-Day in Nürnberg:
Die Nürnberger sind verrückt und nennen ihre Bouletten "Fleischküchle". Dafür hat unser Schlafplatz den besten Blick der Welt - auf die Burg und auf die Heimat.
06.05.2008
von München nach Augsburg
In München scheint schon wieder die Sonne (eigentlich scheint sie immer, wenn wir da sind). Das muß den Münchenern doch irgendwann mal langweilig werden ...
In der "Südstadt" begrüßen uns von den Wänden die Heroen der guten Independent-Pop-Musik. Auf angeklebten Covern des New Musical Express schauen uns Jarvis Cocker, Robert Smith (in einem unsäglich lässigen Eishockey-Shirt der UdSSR), Blur und alle anderen an.
Gerd (der Chef vons ganze) wundert sich nicht wenig über unser ganzes Equipment, da er eigentlich dachte, wir wären eine stille Singer-Songwriter-Kapelle. Das sind wir zwar überhaupt nicht, aber heut abend entsprechen wir mal dem Bild. Merle spielt mit Besen und unsere leisesten Songs sind an diesem Abend halt die kraftvollsten.
Zwei Dinge noch:
Das Essen war super.
Nachts waren Madze, ich und Tom Weber (der beste Radiopromoter den ich kenne, ha) noch in einer 24-Stunden Eck-Kneipe gleich um die Ecke.
"Heuboden"
Alter Falter ... Ein 70-jähriger Dolly-Parton-Verschnitt mit einem Mundwerk was sich gewaschen hat (oder auch nicht). Irgendwann kam noch der vierte Gast, ein zwei Meter hoher Bergbewohner, setzte sich vor sein Weißbier und grantelte mit der Barschönheit. Sie steckte ihm die Zunge raus, sprach Unverständliches und wir gingen ins Hotel. Sehr guter Abschluß.
05.05.2008
von Apolda nach München
hui, das artet ja ganz schön in Streß aus.
Heute schreibe ich aus der Münchener Südstadt, um mich herum die Neunziger Jahre, festgehalten in den Covern des New Musical Express, sehr schön ... zu Hause.
Gestern waren wir in Apolda. Vorher war noch niemand von uns dort. Ein nettes kleines Städtchen hinter den Hügeln von Jena. Dazu die bekannte, vielbesungene Thüringer Freundlichkeit.
Rainer und Petra haben mitten in der Stadt einen Hof und ein Weinrestaurant, auf dem Hof steht ne Scheune und der Scheune haben wir es krachen lassen.
Vorher gab es hausgemachte Waldmeister-Bowle und ein fast frühsommerliches Essen auf dem Hof.
Nach dem Konzert dan noch Pfeffi-Likör mit Wodka (Empfehlung) und Musik bis in den Morgen (Rainer hat eine kleine Musiker-Selbsthifegruppe um sich versammelt). Sehr schöner warmer Abend, mit Sonne bis zum Morgen.
Wer in dieser Gegend Thüringens ist, sollte bei den beiden vorbeischauen.
Jetzt spielen wir erstmal ein Akustik-Set, weil es hier im Südstadt nicht so laut geht.
Haben wir zwar nicht geprobt, aber hey ...
Impressionen vom Apoldaer Fotografen. So viele Kinder und dann noch durchnummeriert.
04.05.2008
zwischen Leipzig und Apolda
Okay, wir sind jetzt alle Fans von Leipzig.
Was ist passiert?
Eigentlich gar nicht viel. Die Stadt ist so, wie Berlin zu unmittigeren Zeiten, die Menschen verstreuen eine Herzenswärme, daß es eine Freude ist und das Konzert im PanAm war gut. Das reicht manchmal aus. Sascha will jetzt herziehen.
Unser Schlaf-Loft befand sich auf dem Gelände der alten Spinnerei und kam gefühlt dem Paradies gleich. Große Industriefenster, viel Licht und so viel Platz, daß wir uns eigentlich gar nicht über den Weg liefen. Die unzähligen Sportgeräte führten zu einigen akrobatischen Einlagen und entsprechenden Verletzungen.
Aber wenn man nachts um 3 noch Industriehallen-Fußball spielt ...
Am nächsten Morgen gabs noch einen sonnigen Galerie-Rundgang.
Von all dem gibts schöne Filme ...
03.05.2008
auf dem Weg nach Leiptsch
Freundliche aber auch seltsame Menschen in Osnabrück.
Unser Soundcheck wurde abrupt von den Osnabrücker VfL-Fans unterbrochen, welche sich natürlich ihr Spiel gegen Carl Zeiss Jena anschauen mußten.
1:1 - damit ist Jena so gut wie abgestiegen ... und wir spielen übermorgen in Apolda. Den Os-Bürgern war's recht.
Nettes Publikum.
Am Abend waren wohl all die Menschen bei der Mai-Wochen-Eröffnung. Das muß so etwas wie das Oktoberfest sein, nur halt in Niedersachsen und im Mai. Für die, die da waren, haben wir ganz gut gerockt. Merle hat ordentlich reingedremmelt.
Beim Hotel gab's ein kleines Mißverständnis.
Als im Backpacker um die Ecke unsere Schlüssel nicht paßten, hatten wir schon die Vermutung, daß da irgendetwas nicht stimmen kann. Als dann aber auch noch das angetrunkene Fußvolk (auch sehr nett und bemüht übrigens) nicht sagen konnte, wo hier gleich um die Ecke die Maschstraße ist, wurden wir sehr, sehr mißtrauig.
Okay ums kurz zu machen. Wir Degenerierten haben ja ein Navi und fuhren die 4,72 km lieber mit dem Auto ... hätte ja auch ein lustiger Fußmarsch werden können.
Am nächsten Morgen stellten Merle und ich fest, daß es ganz schön viele Freaks in Osnabrück gibt.
02.05.2008
auf der Strasse nach Westen.
Zwei grundlegende Dinge sind auf dieser Tour anders als sonst:
Unser alter VW-Bus darf nicht mehr mit uns fahren und somit mußten wir unser hoheitliches Berlin-B gegen ein DN eintauschen. Sehr traurig ist das.
Obwohl im alten Bus für Sascha und unseren Gitarrenwald wohl kein Platz gewesen wäre.
Das ist die zweite Neuerung:
Sascha macht bei uns den Sound, begleitet uns durch die Republik und kann auch schon das Navi bedienen.
Das mit den Gitarren ist schon seltsam ... daß die sich wirklich so vermehrt haben.