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„Erik and Me“: Gefälliger Indie im Aquarium
Berliner Band gefällt im Aquarium mit Indie-Variationen

Der Titel klingt verheißungsvoll wie der Kosename eines verliebten Südländers für seine Angebetete: "Bella". Und genauso spielt die Band "Erik and Me" am Donnerstagabend im Café Aquarium den Song auch. Gefällig spicken Gitarre und Schlagzeug den Raum mit Sonnenschein-Rhythmen, auf die Sänger Erik Lautenschläger sein charmantes Liebeswerben setzt. Es ist vor allem seine angenehme Stimme, die auch den anderen Liedern der Band den Glanz einer schon recht ausgereiften Formation geben. Dabei spielen "Erik and Me", zu denen neben Erik Lautenschläger noch Madze Peng, Rainer Baumgartner und Dave Bennett gehören, gerade einmal seit Oktober 2003 zusammen. Der gebürtige Altöttinger Baumgartner, der vor einiger Zeit auf der "Suche nach einer Band" nach Berlin ging, brachte die Gruppe aus der Hauptstadt dazu, auf ihrer Tour durch Deutschland und Österreich auch in Niederbayern Station zu machen. Im gut besuchten Aqua gewinnen die vier Musiker schnell die Sympathien der Zuhörer. Das vor allem, als der Sound immer melodischer und eingängiger wird. Positiv fällt der Mix der Stücke auf, bei denen auch mal Kontrabass und Piano geschickt eingebunden werden. Der amerikanische Indie der achtziger Jahre, von dem sich "Erik and Me" inspirieren lassen, bekommt durch die Texte (geschrieben von Erik Lautenschläger) witzige Farbtupfer: Dass dabei neue Ausdrücke ausprobiert werden - schön etwa "You Are a Walking Wonderland" - spricht für die Berliner.

Mathias Frohnapfel

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(c) 2008 erik&me

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